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Eine Woche lang war Charivari-Reporterin Delia Reich auf der Balkan-Route der Flüchtlinge unterwegs. Hier gibt es ihre gesammelten Eindrücke und Beiträge...

 

 

 

 

Eine Woche war Charivari Reporterin Delia Reich auf der Balkanroute der Flüchtlinge unterwegs – zusammen mit der Nothilfe-Organisation „SOS Kinderdörfer Weltweit“. Es war ein Blick hinter die Kulissen, ein Blick dahin, wo`s weh tut. Und auch ein Zusammentreffen mit Menschen, die dort entlang der Flüchtlingsroute helfen, bis zur eigenen Erschöpfung, weil die Staaten diese Aufgaben nicht übernehmen. Und das ist gerade jetzt so fatal, weil beinahe 60% der Flüchtlinge derzeit Familien mit Kindern sind. Und der Winter vor der Türe steht.

 

 

 

Der Winter wird in den kommenden Wochen die größte Herausforderung sein. Eine Herausforderung, die in Mazedonien und Serbien in erster Linie die Hilfsorganisationen annehmen. Die Staaten scheinen derzeit komplett zu versagen. Eine Situation, die besonders in Serbien deutlich wird. Hier stehen die Menschen zu Tausenden an, um sich registrieren zu lassen. Bis zu sechs Stunden unter freiem Himmel. Egal ob es regnet oder schneit, in der Nacht und auch bei Minusgraden. Eine Herausforderung auch für "SOS Kinderdörfer Weltweit", die in Mazedonien und Serbien besonders die Familien mit dem versorgen, was dringend gebraucht wird.

 

 

Die Gefahr, daß Menschen vor den Toren der EU erfrieren, ist groß. Und treibt die Hilfsorganisationen vor Ort zu noch schnellerer Hilfe. Während die Staaten weiter über Abschottung diskutieren. In Kroatien allerdings scheinen die Warnungen vor dem Winter auch in Regierungskreise vorgedrungen zu sein. Hier wurde in kürzester Zeit ein riesiges Camp aus dem Boden gestampft, in dem die tausenden Flüchtlinge auf ihrem Weg Station machen. Und das Camp scheint tatsächlich winterfest zu sein. Die Zelte sind beheizbar, für Familien stehen Container zu Verfügung, in denen sie sich ausruhen können. Es gibt ärztliche Versorgung und etwas zu essen. Und es gibt Menschen, die inmitten von Zäunen und Elend Herz zeigen.

 

 

Sie haben eine Odyssee hinter sich, die Flüchtlinge, die seit Monaten bei uns im Raum Rosenheim ankommen. Seit Ungarn seine Grenzen abriegelt, führt die Route von Griechenland über Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien nach Österreich und schließlich Deutschland. Charivari Reporterin Delia Reich war mit der Organisation „SOS Kinderdörfer Weltweit“ auf der Balkanroute unterwegs. Und ist dort auf Träume, Angst, Hoffnung und Verzweiflung gestoßen.

 

 

Die ganze Woche über war die Situation auf dem Balkan, entlang der Flüchtlingsroute, unser Schwerpunktthema hier bei Charivari. Charivari Reporterin Delia Reich war auf dem Balkan vor Ort um sich selbst ein Bild von der Situation dort zu machen und zwar zusammen mit der Organisation „SOS Kinderdörfer Weltweit“. Aktuell spitzt sich die Situation vor Ort weiter zu, denn die Entscheidungen, die in dieser Woche in Deutschland gefallen sind, werden Konsequenzen haben gerade in den Ländern Europas, die bereits jetzt völlig überfordert sind.

 

 

 

Kinder sind die größten Leidtragenden dieser Flucht.

 

Die Slowenischen Soldaten begleiten die Flüchtlinge mit Maschinengewehren.

Diese beiden Syrer wissen, sie haben es geschafft. Nach tausenden Kilometern und unmenschlicher Belastung sind sie in Österreich. Und in Sicherheit.

In Österreich angekommen. In kleinen Gruppen werden die Flüchtlinge in Spielfeld zu den Versorgungszelten gebracht.

Alles ist vorbereitet, die Flüchtlinge bekommen hier Kleidung, medizinische Versorgung und vor allem Information

Glück hat hier Gesichter. Willkommen im Herzen Europas!

 

 

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