
Die Bürgersprechstunden der Bahn zum Brennernordzulauf sind von rund 2.000 Personen besucht worden.
Das teilte die Deutsche Bahn heute mit. Sie zieht eine positive Bilanz. Die Sprechstunden hätten gezeigt, dass Sorgen durch Information und fachliche Aufklärung genommen werden könnten, so Gesamtprojektleiter Matthias Neumaier. Anders sieht es die Bürgerinitiative „Brennerdialog Rosenheim“. Die Verantwortlichen wären ihrer Informationspflicht nachgekommen, mehr hätten sie aber auch nicht getan, so die Initiative. Außerdem habe es in den Sprechstunden keine Diskussionen zur Notwendigkeit des Brennernordzulaufs gegeben.
Die Bürgerinitiative „Brennerdialog Rosenheim“ zieht ein negatives Fazit zu den Bürgersprechstunden der Bahn zum Brennernordzulauf. Die Verantwortlichen wären ihrer Informationspflicht nachgekommen, mehr hätten sie aber auch nicht getan. Außerdem habe es in den Sprechstunden keine Diskussionen zur Notwendigkeit des Brennernordzulaufs gegeben. Wesentliche Fragen zum Flächenverbrauch hätten laut Brennerdialog nicht beantwortet werden können. Gut 2.000 Personen nahmen das Angebot der Bahn wahr. Die endgültige Entscheidung zum Brennernordzulauf fällt der Bundestag 2025.