
Das Rote Kreuz hat Alarm geschlagen, weil die Bundesregierung die Mittel für den Bundesfreiwilligendienst kürzen will. Auch das Rosenheimer BRK warnt vor dieser Entwicklung und fordert, die Mittel nicht zu kürzen, sondern aufzustocken.
Zum Einen, um das Taschengeld für die Freiwilligen zu erhöhen, damit ein Freiwilligenjahr attraktiver wird. Zum anderen sollen auch mehr Stellen geschaffen werden. Denn die Nachfrage wäre da, hieß es vom Rosenheimer BRK in Stadt und Landkreis Rosenheim. BRK Sprecher Sohrad Taheri sieht aber noch einen Vorteil. Denn durch ein Freiwilligenjahr würden junge Menschen Erfahrungen in sozialen Berufen sammeln und sie möglicherweise an diese Branche binden. So könnte man dem Fachkräftemangel entgegenwirken, so Taheri. Derzeit sind beim BRK-Kreisverband Rosenheim 18 FSJler und 3 Bufdis angestellt.