
Die Rosenheimer Bundespolizei hat Ermittlungen gegen einen bisher unbekannten Schleuser eingeleitet. Er soll gestern 18 syrische Migranten in einem Waldstück bei Frasdorf abgesetzt und zurückgelassen haben.
Nach Angaben wurden die Migranten in einem Kastenwagen ohne Heizung und Sitzgelegenheiten transportiert. Außerdem mussten sie über elf Stunden auf dem Boden sitzen und durften nicht aussteigen, nicht einmal für Toilettenpausen. Die meisten wurden in Flüchtlingsunterkünfte gebracht, während zwei zurück nach Kroatien müssen, wo sie bereits im Asylverfahren sind. Die Migranten berichteten laut der Bundespolizei zudem von extremen Bedingungen während der Fahrt und erzählten von hohen Geldbeträgen, die für ihre Schleusung gezahlt wurden.