
In Bayern fehlen rund 2.000 Busfahrer. Das teilte der Landesverband der bayrischen Omnibusunternehmen mit. Diese Einschätzung bestätigen auch Busunternehmen aus der Region.
Es sei im Moment die größte Herausforderung, alle Busse mit Fahrern zu besetzen, so Hans Berr vom gleichnamigen Busunternehmen in Bruckmühl. Die Corona-Krise habe einen Einschnitt verursacht, wegen dem sich langjährige Fahrer mittlerweile umorientiert haben. Außerdem muss ein potenzieller Busfahrer bis zu 13.000 Euro investieren, um sich anschließend hinter das Steuer setzen zu dürfen, erklärte Berr weiter. Heute findet zu den aktuellen Herausforderungen eine Jahrestagung der bayerischen Busunternehmen in München statt. Unter anderem der bayerische Staatsminister Christian Bernreiter wird eine Festrede halten.