
Die Bewerbung auf eine Stellenausschreibung der Stadt Rosenheim sorgt derzeit für Diskussionen.
Grund dafür ist, dass sich ein CSU-Stadtrat auf die Stelle beworben hat und sich nun in der engeren Auswahl befindet. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung heute. Ausgeschrieben ist die Stelle als Dezernent für Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Kultur, Personal und IT. Der zukünftige Stelleninhaber wird auch berufsmäßiger Stadtrat sein. Laut der SZ befinden sich vier Bewerber in der engeren Auswahl, darunter auch der CSU-Stadtrat, obwohl er nicht alle Kriterien der Ausschreibung erfüllt. Gefordert wird unter anderem ein Studienabschluss in Jura, Wirtschafts- oder Verwaltungswissenschaften sowie eine mehrjährige erfolgreiche Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung. Beides kann der Bewerber nicht vorweisen. Die Entscheidung über die Stellenbesetzung trifft am Ende der Stadtrat.