
Der vorletzte Prozesstag im Mordprozess um Hanna aus Aschau ist beendet. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hielten jeweils ihre Plädoyers.
Die Verteidigung forderte einen Freispruch für den Angeklagten. Sowohl der Mithäftling des Angeklagten aus der Untersuchungshaft als auch seine Schulfreundin und deren Schwester seien als Zeugen nicht glaubhaft gewesen. Die Verletzungen an Hannas Körper hätten außerdem auch durch das Treiben im Bärbach passiert sein können. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von neun Jahren und sechs Monaten. Es sei ein feiger, sexuell motivierter Angriff auf eine wehrlose Frau gewesen. Der Angeklagte verzichtete auf letzte Worte gegenüber dem Gericht. Das Urteil soll am 19.März um 12 Uhr fallen.