
Der Wald im Inntal leide durch einen überhöhten Wildbestand.
Das ist auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Waldbesitzervereinigung Rosenheim deutlich geworden. Demnach seien „Neuanpflanzungen nicht für die Rehe, sondern sprichtwörtlich für die Katz“. Der bei der Versammlung neu gewählte Vorstand versprach, sich für eine Besserung der Situation einzusetzen. Ist in einem Wald zu viel Wild unterwegs, knabbern sie Bäume an und hinterlassen dabei vor allem bei jungen Bäumen große Schäden. Die Waldbesitzervereinigung Rosenheim besteht aus rund 3.200 Mitgliedern. Diese bewirschaften über 23.600 Hektar Waldfläche zwischen Halfing und Kiefersfelden.