
Nach den Enthüllungen über mutmaßliche Missbrauchsfälle in Babensham ruft die Erzdiözese München und Freising mögliche Opfer dazu auf, sich zu melden. Der Missbrauch ereignete sich in den 60er und 70er Jahren durch einen 2003 verstorbenen Pfarrer.
Generalvikar Christoph Klingan zeigt sich "erschüttert über die Taten und das Leid der Betroffenen". Die Erzdiözese ermutigt dazu, sich an unabhängige Ansprechpartner zu wenden, bietet Unterstützung durch externe Fachleute und "Tage der Begegnung" an. Der Pfarrgemeinderat von Babensham erwartet mögliche Meldungen und plant eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.