
Der Prozess um den Mord an Hanna in Aschau zieht sich bis ins neue Jahr. Das Landgericht Traunstein hat vier zusätzliche Termine bis zum 8. Februar angesetzt. Ursprünglich war der letzte Termin kurz vor Weihnachten geplant.
Mit den vier zusätzlichen Verhandlungstage wurde vorsorglich Raum für weitere Beweisanträge geschaffen. Außerdem seien weitere Zeugen geladen, hieß es von einer Gerichtssprecherin. Vor Weihnachten soll es in dem Prozess unter anderem erneut um die Ergebnisse der Rechtsmedizin gehen. Im Zentrum stehe dabei die Frage, ob die Verletzungen der Studentin Hanna durch einen Sturz in den Fluss stammen könnten oder durch äußere Gewalteinwirkung. Seit einem Jahr sitzt ein 21-Jähriger in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, im Oktober 2022 die junge Frau von hinten attackiert und schwer verletzt in den Bärbach geworfen zu haben, wo sie abtrieb und ertrank. Die Anklage lautet wegen Heimtücke Mord.
Mit Informationen der dpa