
Im Prozess um den Mord an zwei Kindern in Rosenheim hat das Landgericht Traunstein die Mutter in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Laut Gericht litt sie zum Tatzeitpunkt an einer paranoiden wahnhaften Störung und ist damit schuldunfähig.
Sie habe das Unrecht der Tat nicht einsehen können. Deshalb wurde keine Strafe verhängt, sondern eine unbefristete Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In ihrem letzten Wort zeigte sich die Frau erschüttert und sprach von großem Leid, das sie verursacht habe. Die 39-Jährige hatte ihre sechs und sieben Jahre alten Kinder in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag 2024 mit einer Axt erschlagen.