
Das Rosenheimer Eisstadion ist nun deutlich behindertenfreundlicher. Im Zuge der Sanierung wurde die Situation für Zuschauer im Rollstuhl verbessert.
An der Bande befinden sich nun 8 Hubpodeste, diese können von Rollstuhlfahrern selbst bedient werden. Rosenheims zweiter Bürgermeister und Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats Daniel Artmann dazu:
"Es waren ja früher Rampen, die man manuell rausziehen musste, dann raufgeschoben werden musste. Das heißt, immer mit Begleitperson. Jetzt ist es das, was wir unbedingt wollten: selbstbestimmt. Ich kann auch ohne Betreuer ins Stadion kommen. Und das war unser Ziel, dass sie nicht nur dabei sein können, sondern wirklich auch wieder ein Signal senden. Bei unseren Spielen in der Stadt Rosenheim sind Rollifahrer herzlich willkommen. Und dass wir dieses selbstbestimmte Leben auch hier jetzt im Bereich Sport ermöglichen können."
Die Kosten für die Installation der Hubpodeste beläuft sich auf rund 250.000 Euro. Insgesamt betragen die Kosten für die Sanierung des Eisstadions in den Bauabschnitten 2 und 3 rund 5 Millionen Euro.
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Die Sanierung des Rosenheimer Eisstadions geht planmäßig voran. Man liege im Zeitplan und auch das Budget für die Bauabschnitte 2 und 3 wurden eingehalten, so die Stadt Rosenheim in einer Pressemitteilung. Im Bauabschnitt 3 wurde nun beispielsweise die Bande am Spielfeldrand ausgetauscht. Es handelt sich um eine „Flexibande“ die auch DEL-tauglich ist. Die Kosten für die neue Eisbande belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Außerdem wurde die Situation für Rollstuhlfahrer verbessert, im Eisstadion befinden sich nun 8 Hubpodeste, die Rollstuhlfahrer auch selbstständig bedienen können. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Bauabschnitte 2 und 3 auf 5 Millionen Euro, davon wurden 2,2 Millionen Euro vom Bund gefördert.