
Nach einem potentiellen Raubüberfall auf einen 17-jährigen Rosenheimer in München vergangene Woche stellt die Polizei die Aussage des Jugendlichen in Frage.
Man sei sich nicht sicher, ob es überhaupt einen Überfall gab. Es sei ungewöhnlich, dass sich nach einem Zeugenaufruf niemand gemeldet habe, da der Schuss an einem Dienstagabend gefallen sein soll, so eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München. Außerdem sei verdächtig, dass niemand den Jugendlichen und seinen Begleiter gesehen habe. Sollte sich die Geschichte des Rosenheimers als falsch herausstellen, könnte er wegen Falschaussagen angeklagt werden. Der junge Mann meldete sich vergangene Woche mit einer Schusswunde im Wasserburger Krankenhaus. Dort brachte er den Überfall auch zur Anzeige.