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Warum fahren weniger Züge, wenn die Menschen dann eng aufeinander stehen müssen? Laut Meridian-Sprecher Christopher Raabe sind die Fahrgastzahlen seit dem Beginn der Corona-Krise dramatisch zurückgegangen. Er spricht von 85 bis 87 Prozent. Der Grund: viele arbeiteten aus dem Homeoffice oder müssten selbst zu Hause bleiben. Dazu komme, dass der Meridian selbst an Personalmangel leide. Viele Mitarbeiter seien wegen Symptomen oder Kinderbetreuung freigestellt. Ähnlich sehe es in anderen Bereichen aus, wie etwa bei Fahrdienstleistern. Man sei sich bewusst, dass der Bahnverkehr systemrelevant sei und man tue sein bestes, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Dazu stünde man auch in engem Kontakt mit den Behörden.