Die Grippe hat Einzug gehalten in der Region – dieses Jahr ist sie besonders stark, weil die aktuell kalte und trockene Luft der ideale Nährboden für die Viren ist und sie so einfacher in Atemwegsschleimhäute kommen.

Die Leiterin des Rosenheimer Gesundheitsamtes Irmgard Wölfl sagte unserem Sender, dieses Jahr lägen die belegten Fälle in der Region um den Faktor sieben mehr als in vergleichbar anderen Jahren. Man müsse aber zwischen einem grippalen Infekt und der eigentlichen Influenza unterscheiden. Diese grenze sich deutlich ab: Die „richtige“ Grippe beginne meist schlagartig und könne mehrere Wochen dauern. Tendenziell hielten sich Menschen im Winter öfter in Räumen auf, ohne zu lüften, was das Infektionsrisiko erhöht. Häufiges Händewaschen und eine Impfung können vor der Grippe schützen, so Wölfl weiter. Nicht nur in Rosenheim, auch in ganz Oberbayern tritt die Influenza heuer siebenmal häufiger auf als noch in den letzten Jahren.