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Bombe in Stephanskirchen entschärft

Fliegerbombe Stephanskirchen2

Update: 17:00 Uhr:

Aufatmen in Stephanskirchen – Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die heute Morgen bei Bauarbeiten im Filzenweg gefunden worden war, ist entschärft worden. Und das in zwanzig Minuten.

Kreisbrandrat Richard Schrank sagte unserem Sender auf Nachfrage, der Einsatz sei deshalb jetzt für beendet erklärt worden. Die Einsatzkräfte wurden zurückgefahren. Das während der Entschärfung mit einer Sperrzone belegte Gebiet ist zudem wieder zugänglich. Auch die zuvor angeordnete Evakuierung sei problemlos verlaufen. In der Notunterkunft in einer Stephanskirchener Schule waren lediglich elf Personen untergebracht, so Schrank. Rund 200 Personen hatten ihre Häuser verlassen müssen. Um den Fundort war außerdem eine Sperrzone von 300 Metern verhängt worden.

Update 15:00 Uhr:

Die heute Morgen gefundene 250-Kg Bombe in Stephanskirchen wird noch heute entschärft – das Sprengkommando ist bereits vor Ort – Aktuell läuft die Evakuierung von Anwohnern. Polizeisprecher Jürgen Thalmaier sagte unserem Sender, ein Sicherheitsbereich von 300 Metern sei eingerichtet worden. Jeder, der darin wohnt, muss jetzt den Bereich verlassen. Betroffene sollen bei Freunden oder Bekannten unterkommen. Oder alternativ in die Mittelschule Stephanskirchen. Die Polizei hat Straßensperren im Filzenweg, der Birkenriedstraße, dem Kappelenweg, Teile der Westerndorferstraße und dem Wandlweg eingerichtet. Zwischen 16.00 – 17.00 Uhr wird der Luftraum über der Fundstelle bis zu einer Höhe von 1.000 Metern gesperrt. Ziel ist es, bis zu diesem Zeitpunkt die Evakuierung abzuschließen und mit der Entschärfung zu beginnen. Die Bahnlinie Rosenheim – Salzburg und die Staatsstraße 2362 sind nicht betroffen. Aktuell sind rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz.

 

Update 14:00 Uhr:

Nach dem Bombenfund im Stephanskirchener Filzenweg müssen rund 200 Anwohner ihre Häuser verlassen, die Evakuierung läuft. Das hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd jetzt unserem Sender mitgeteilt. Der Sperrradius zur Entschärfung der amerikanischen Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg beträgt rund 300 Meter. Eine Stilllegung des Bahnbetriebes zwischen Salzburg und München ist somit ausgeschlossen. Ob die Staatsstraße Stephanskirchen – Riedering im Verlauf des Nachmittags gesperrt wird und eine Umleitung eingerichtet werden muss, ist dagegen noch nicht klar. Wie berichtet, wurde die 250 Kilogramm schwere Bombe heute am späten Vormittag bei Bauarbeiten gefunden.

Update 13:00 Uhr:

Nach dem Bombenfund in einem Stephanskirchener Wohngebiet sieht die Einsatzleitung gerade noch keinen akuten Druck, eine großflächige Evakuierung anzuordnen.Das gefundene Objekt liege vermutlich schon seit vielen Jahren am Fundort und drohe nicht, sofort hochzugehen. Zudem sagte Kreisbrandrat Richard Schrank unserem Sender, das unmittelbare Umfeld um den Fundort herum sei bereits abgesperrt. Die Polizei ist derzeit mit Spezialkräften vor Ort und berät, wie der weitere Plan aussieht. Wie berichtet, war heute am späten Vormittag im Filzenweg bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden worden. Eine mögliche Sperre von Straßen- oder Bahnstrecken am Nachmittag sind aber nicht auszuschließen.

Ursprungsmeldung:
In Stephanskirchen ist bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden worden – derzeit ist ein Sprengmeister auf dem Weg zum Fundort in den Filzenweg. Das hat die Polizei mitgeteilt. Erst nach dem Eintreffen des Sprengmeisters wird entschieden, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden.Derzeit ist der gefährdete Bereich weiträumig abgesperrt. Der Stephanskirchener Bürgermeister und der Kreisbrandrat haben sich bereits vor Ort über die Lage informiert. Beim Landratsamt Rosenheim wird die Koordinierung des Einsatzes vorbereitet. Laut einem Polizeisprecher könnte der Bombenfond eine Sperrung der Staatstraße Stephanskirchen – Riedering nach sich ziehen. Auch eine Evakuierung der Bewohner in einem Radius um den Fundort ist aktuell nicht auszuschließen.

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