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Drastischer Rückgang der Amphibien

Amphibienwanderung

40 bis 60 Prozent weniger Amphibien sind von dem Bund Naturschutz während der Amphibienwanderung gezählt worden. Zahlen die auch für den Landkreis Rosenheim gelten.

Der drastischste Rückgang an Fröschen und Kröten in unserer Region wurde in Rott am Inn verzeichnet. Über die vergangenen fünf Jahre ging die Zahl der gezählten Amphibien von knapp 2700 Tieren auf 206 Tiere runter. In Pruting und Siferling nahm die Anzahl der Tiere zum Vorjahr fast um die Hälfte ab und liegt dieses Jahr bei knapp 1.700. Die direkte Ursache für den Rückgang festzustellen sei schwierig, so Ursula Fees von der Rosenheimer Kreisgruppe des BUND Naturschutz. Frösche könne man nicht wie Vögel mit einem Chip oder Ring versehen und überwachen. Wichtig sei der Schutz der Biotope und der Wanderwege, so Fees. Acht von 19 heimischen Amphibienarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.

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