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Der Rosenheimer Kreistag hat sich mehrheitlich gegen eine freiwillige Aufnahme von Menschen aus Afghanistan ausgesprochen. Ein Antrag von Grünen, ÖDP und LINKE wurde mehrheitlich abgelehnt. Die Ablehnung wurde besonders mit dem Platzmangel begründet.

Laut Landrat Otto Lederer habe der Kreis bereits jetzt große Schwierigkeiten, seine Quoten bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu erfüllen. Verantwortlich macht er dafür die angespannte Wohnraumsituation. Das Landratsamt machte außerdem darauf aufmerksam, dass für die Aufnahme von afghanischen Ortskräften oder von der Bundesregierung als besonders gefährdete Menschen das Bundesinnenministerium zuständig ist. Grüne, ÖDP und Linke hatten ihren Antrag mit der Sicherheitslage in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban begründet.