0512 Foto katholische Kindertagesstätte Barbara Strell Kolbermoor

Die Eltern der Kinderkrippengruppen der Barbara-Strell Kita in Kolbermoor stellen nach den Vorwürfen der groben Behandlung von Kindern in einem offenen Brief jetzt ihre Sicht der Dinge dar. Man habe bislang keinen Grund zur Beanstandung, heißt es in dem Schreiben. 

Der Spiegelbericht sei offensichtlich einseitig und unvollständig recherchiert, die lokalen Medien hätten ohne eigene Recherche den Inhalt des Artikels übernommen und die betroffenen Eltern seien nicht befragt worden, heißt es weiter. Die Krippeneltern hätten bislang keinen Anlaß, am liebevollen Umgang aller Mitarbeiterinnen mit den Kindern zu zweifeln. Man habe keine Anzeichen für körperliche oder seelische Gewalt, Verhaltensveränderungen oder Ähnlichem an den Kindern feststellen können. Auch der Haftungsausschluß sei ein aus Elternmotivation heraus geschriebener Vertrauensbeweis gewesen. Zudem wird ein Ende des „Medienkrieges“ gewünscht. Wie berichtet, wurde seitens der Staatsanwaltschaft kein formelles Ermittlungsverfahren wegen der Vorwürfe eingeleitet. Diese seien zwar grenzwertig gewesen, aber juristisch nicht greifbar, so die Staatsanwaltschaft.