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Bohrung Untergrund

Die Gemeinde Stephanskirchen wehrt sich seit Monaten gegen Probebohrungen für den Brennernordzulauf im Gemeindegebiet. Bürgermeister Karl Mair geht allerdings davon aus, dass der Widerspruch nicht zum Erfolg führen wird.

Mair informierte gestern Abend den Gemeinderat, dass das zuständige Eisenbahnbundesamt den Einspruch der Gemeinde wohl überstimmen wird. Eine von zehn Probebohrungen wurden in Stephanskirchen bereits durchgeführt, bevor die Gemeinde dagegen klagen konnte. Wann weitere Probebohrungen stattfinden, ist noch unbekannt. Zur jüngsten Entscheidung der Bahn wegen der Tunnellösung zeigten sich die Gemeinderäte auch enttäuscht, so der Rathauschef. Die Pläne, den Inn nördlich von Rosenheim per Tunnel zu unterqueren, will die Bahn nicht weiterverfolgen.